From the monthly archives: Januar 2011

Ich stand im grössten Club
von ganz Bern
hinter dem Tresen
und verkaufte Cocktails:

Die Leute waren abgedreht,
als offenbarte die Welt
mehr Möglichkeiten
und beim Gong
schrien sie:
“Happy new Year”.

Nachdem die Meute gegangen war,
lief ich durch den Club,
und war verwundert
warum mir alle ohne Vorwarnung
ein frohes Neues wünschten.
Ein schmächtiger Kerl von der Putzkolonne
kam mir entgegen und sagte:
“Morgen“.
Endlich fühlte ich mich verstanden.

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Ich denke an Unruhe
und du findest ohne Suche
keinen Grund.

Ich denke an Veränderung
und du bleibst stehen.
Ich weiss,
deine Träume sehen
anders aus.

Du denkst an Individualität,
und niemand versteht dich.
Endlich
siehst du dich, konfrontiert.

Du denkst an Abfindung
und saugst dich
an den Menschen fest -
eigenwillig reissen wir
an unserer Einheit.

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